Aktuelles

Jubeln bis zum letzten Spiel

Dienstag, 12. Juni 2012

Ein paar einfache Trinktipps bringen Sie fit und gesund durch die Fußball-EM

 

Das Fußballfieber breitet sich aus und treibt die Stimmungskurve steil nach oben. Drei Wochen lang herrscht vor den TV-Geräten der emotionale und kulinarische Ausnahmezustand und macht den Großevent zur Herausforderung für Körper und Psyche. Denn für viele sieht die optimale Einstimmung auf die EM-Übertragung im Fernsehen so aus: Ein frisches Bier in der Hand, Chips und Erdnüsse griffbereit, die Bratwurst auf dem Grill. Doch Bier wirkt harntreibend, der Wasserhaushalt gerät ins Defizit. Die reichhaltige Kost bringt die Verdauung auf Hochtouren, Müdigkeit und Ermattung sind die Folge.

Wasser schafft den Ausgleich
„Ein halber Liter Trinkwasser macht munter und kurbelt den Stoffwechsel nachhaltig an“ fand Dr. Michael Boschmann von der Berliner Charité im Rahmen einer Studie am Franz-Volhard-Centrum für Klinische Forschung, die vom Forum Trinkwasser e.V. unterstützt wurde, heraus. Grundsätzlich sei gegen ein kühles Bier zum Spiel nichts einzuwenden. Trinkt man aber mehr, sollte mit der gleichen Menge Wasser gegengesteuert werden. Da stets verfügbar und aufgrund der guten Qualität, rät die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) zum Wasser aus dem Hahn als Durstlöscher.

Der Magen-Darmtrakt kann große Flüssigkeitsmengen jedoch nicht auf einmal aufnehmen, so der Landesarzt im DRK-Landesverband Hessen e.V., Dr. Matthias Bollinger. "Besser ist es, über den Tag verteilt zu trinken. Nicht erst vier Stunden nichts und dann einen ganzen Liter.“ Regelmäßig ein Glas Trinkwasser zu trinken verhindere, dass der Körper die Flüssigkeit für die Blutgefäße wie ein ausgetrockneter Schwamm aus den Zellen hole, erklärt der Arzt.

Säfte, Limo und Energy Drinks ungeeignet, um Durst zu löschen
Mindestens anderthalb bis zwei Liter Flüssigkeit täglich empfehlen die Experten vom Forum Trinkwasser Erwachsenen. Limonade, Fruchtsaftgetränke oder Energy Drinks sind ungeeignet und machen nur noch mehr Durst. „Die Wasserspeicher des Körpers werden nicht ausreichend aufgefüllt“ gibt der DRK-Fachmann zu bedenken.

Denn: ein hoher Gehalt an Zucker im Darm entzieht den Darmgefäßen Flüssigkeit, die dann zu einem späteren Zeitpunkt mühsam zurück gewonnen werden muss. „Statt Flüssigkeit aufzufüllen, tritt man sozusagen auf der Stelle“, so Dr. Bollinger.

Kalte Getränke bringen den Körper ins Schwitzen
Stimmt auch noch das Wetter in die zu erwartende Hochstimmung während der EM-Wochen ein, kann es für die Fußball-Fans schon mal kritisch werden. „Wenn man sich lange in der Sonne aufhält und Alkohol dazu kommt, kann das sogar zu Kreislaufproblemen und Schwächeanfällen führen“ warnt Dr. Boschmann.

Nicht nur hohe Temperaturen, auch Ärger und Wut treiben die Schweißproduktion an. Hitzköpfe sind stärker betroffen: Wer sich schnell aufregt, schwitzt auch mehr. Klingt ungewöhnlich, ist aber effektiv: Lieber zu zimmerwarmem Wasser greifen, um den Wasserhaushalt auszugleichen, denn kalte Getränke bringen den Körper zusätzlich ins Schwitzen.

So unterschiedlich wie unser Körper reagiert, so individuell ist auch unser Wasserbedarf. Ein Zuviel gibt es bei gesunden Menschen jedoch nicht. Einen unentgeltlichen Trinkcheck mit Beratung gibt es im Internet unter www.trinkberater.de.

Der finale Tipp: Flüssigkeit tut auch den Stimmbändern gut. Wer also regelmäßig und ausreichend Wasser trinkt, kann sein Team stimmgewaltig und fit bis zum letzten Spiel unterstützen.

Weltwassertag 2012

Donnerstag, 22. März 2012

Zweckverband Wasserversorgungsgruppe Mühlbach zum Weltwassertag 2012:

Hohe Trinkwasserqualität in den Mitgliedsgemeinden des Zweckverbandes Wasserversorgungsgruppe Mühlbach

Bad Rappenau, 22. März 2012 – Der Tag des Wassers steht in diesem Jahr unter dem Motto "Nahrungssicherheit und Wasser". Mit diesem Thema wollen die Vereinten Nationen auf die weltweit steigende Nachfrage nach Wasser und die ungleiche Verteilung des wichtigen Lebensmittels aufmerksam machen. Die UNESCO hat erst kürzlich vor einer möglichen Übernutzung der weltweiten Wasserressourcen gewarnt.

„Trinkwasser in Spitzenqualität ist nicht selbstverständlich. In vielen Entwick-lungs- und Schwellenländern herrscht ein eklatanter Mangel an sauberem Wasser. Was bei uns einfach so aus dem Hahn sprudelt, ist dort ein rares Gut“, sagte Steffen Heber, Geschäftsführer des Zweckverbandes Wasserver-sorgungsgruppe Mühlbach. „In unseren Mitgliedsgemeinden ist die Versorgung mit Trinkwasser grundsätzlich gesichert. Die wichtigste Quelle für die Trinkwassergewinnung in unserer Region ist das Grundwasser, welches über 24 eigene Brunnen gefördert wird“, führte Steffen Heber weiter aus. Dabei sei das oberste Ziel, den Wassergebrauch und die natürliche Regenerationsfä-higkeit des Ökosystems vor Ort miteinander in Einklang zu bringen. „Beson-ders wichtig ist uns eine nachhaltige Wasserversorgung, auch für kommende Generationen“, betonte Steffen Heber.

Die Trinkwasserqualität ist in Deutschland überall gut bis sehr gut – das hat Anfang 2012 der Bericht der Bundesregierung zur Trinkwasserqualität bestä-tigt. Die hohen Investitionen für Wasserversorgungsanlagen, Netze und für den Trinkwasser-Ressourcenschutz tragen zu diesem Erfolg maßgeblich bei. Dennoch ist ein verantwortungsbewusster Umgang mit Wasser weiterhin not-wendig. Umweltbelastende Stoffe wie Öle, Lacke, chemische Reinigungsmit-tel, Kosmetika und Medikamente gehören nicht in den Wasserkreislauf, son-dern in den Sondermüll. „Unsere Kunden können zur Sicherung der hohen Wasserqualität einen Beitrag leisten: Es ist zum Beispiel sinnvoll, Wasch- und Reinigungsmittel sparsam zu dosieren, Batterien im Sondermüll zu entsorgen und alte Medikamente bei der Apotheke abzugeben,“ führte Steffen Heber weiter aus. Eine Entfernung der Stoffe durch die Wasserwerke sei später auf-wändig und teuer. „Der Zweckverband Wasserversorgungsgruppe Mühlbach befindet sich in einem ständigen technisch-wirtschaftlichen Modernisie-rungsprozess, um die die hohen Standards, die wir im weltweiten Vergleich bei der Trinkwasserqualität erreicht haben, weiterzuentwickeln,“ erklärte Steffen Heber.

 

Hintergrundinformationen zur Historie des Weltwassertages

Der "Tag des Wassers" – heute vielfach als "Weltwassertag" bezeichnet – wurde auf der 47. Vollversammlung der Vereinten Nationen am 22. De-zember 1992 ins Leben gerufen. Ausschlaggebend war die Agenda 21, die von der Konferenz der Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung (United Nations Conference on Environment and Development UNCED) im Juli 1992 in Rio de Janeiro beschlossen wurde. In der 300 Seiten starken Agenda 21 behandelt das Kapitel 18 die Probleme und Notwendigkeiten einer nachhaltigen Wassernutzung. Der "Tag des Was-sers" soll dazu beitragen, die dort aufgeführten Empfehlungen in den ein-zelnen Ländern umzusetzen. Die Mitgliedsländer der UN sind aufgefordert, am Weltwassertag mit konkreten Aktionen auf die Bedeutung des Wassers für das tägliche Leben aufmerksam zu machen, denn "[...] alle sozialen und wirtschaftlichen Aktivitäten [hängen] weitgehend von der Versorgung mit Süßwasser und von dessen Qualität [ab]". Der Schutz der Wasservor-kommen und dessen schonende nachhaltige Nutzung sind laut der UN-Resolution nur durch ein entsprechendes Bewusstsein in der Bevölkerung zu erreichen. Dieser Bewusstseinsbildung in der Öffentlichkeit soll der "Tag des Wassers" dienen. Jährlich setzen die Vereinten Nationen schwerpunktmäßig ein bestimmtes Thema fest, unter dem der "Tag des Wassers" steht.

40-jähriges Betriebsjubiläum

Freitag, 02. September 2011

Herr HerboldWolfgang Herbold aus Flinsbach (Helmstadt-Bargen) feierte am 1. September 2011 sein 40-jähriges Betriebsjubiläum beim Zweckverband Wasserversorgungsgruppe Mühlbach. Verbandsvorsitzender Oberbürgermeister Blättgen und Geschäftsführer Steffen Heber gratulierten Herrn Herbold im Rahmen einer kleinen Feierstunde für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Herr Heber betonte, dass es in unserer heutigen schnelllebigen Zeit eine ganz besondere Seltenheit ist, wenn jemand vierzig Jahre beim gleichen Arbeitgeber beschäftigt ist.

 

1971 wurde Herr Wolfgang Herbold – damals als jüngster Mitarbeiter – in das kleine Zweckverbands-Team aufgenommen. Es waren damals nur die Ortsnetze Bad Rappenau, Babstadt, Hüffenhardt, Neckarmühlbach, Obergimpern, Siegelsbach und Wollenberg zu betreuen. Damit war das Verbandsgebiet noch sehr überschaubar. Heutzutage sind es 54.000 Einwohner in 30 Ortsnetzen, die vom Zweckverband Wasserversorgungsgruppe Mühlbach mit Trinkwasser versorgt werden.

 

Herr Herbold ist im Zweckverband der Allrounder. Mit seinem umfangreichen Wissen und seinen Fähigkeiten kann er in allen Bereichen des Zweckverbandes eingesetzt werden. Herr Heber lobte Herrn Herbold, der egal welche Arbeit anfällt, diese mit Bravur meistert. Seit einigen Jahren wird Herr Herbold vor allem im Bereich des Zählerwechsels eingesetzt. Im Durchschnitt sind jährlich rund 2.500 Zähler zu wechseln.

 

Goldene WasseruhrIm Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dankte Herr Heber dem Jubilar für seinen Einsatz in den letzten 40 Jahren und sprach ihm die herzlichsten Glückwünsche aus. Herr Heber überreichte Herrn Herbold als kleines Dankeschön für die geleistete Arbeit ein kleines Präsent und für sein „Lebenswerk“ die goldene Wasseruhr, eine Eigenkreation des Zweckverbandes Wasserversorgungsgruppe Mühlbach. Herr Oberbürgermeister Blättgen gratulierte Herrn Herbold ebenfalls und übergab ihm die Dankesurkunde des Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann für 40-jährige Tätigkeit im öffentlichen Dienst. Weiterhin wünschte er Herrn Herbold noch viele weitere schöne Jahre im Zweckverband Wasserversorgungsgruppe Mühlbach.

Dankesurkunde